Noch am Dienstagvormittag vermeldete die Digitalwährung ein neues Rekordhoch, bevor sie am Nachmittag desselben Tages einbrach. Mit 19918 Dollar flog Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp am Dienstag in ungeahnte Höhen, überstieg aber nicht die erhoffte Marke von 20000 US-Dollar. Bereits am frühen Nachmittag stürzte der Kurs auf 18100 Dollar ab.

Kursschwankungen bei Bitcoin keine Neuigkeit

Am Montag übersprang die Internetwährung ihr Hoch aus 2017. Das gab Anlass zu der Hoffnung auf einen nachhaltigeren Anstieg, als es vor drei Jahren der Fall war. Auch damals folgte auf den Freudentaumel die rasche Ernüchterung bei den Anlegern.

Doch die Hoffnung auf Stabilität ist nicht aus der Luft gegriffen: Der Zahlungsdienst Paypal kündigte vor kurzem an, Bitcoin und andere digitale Währungen einzuführen. Auch die Tatsache, dass professionelle Anleger sich zunehmend für Kryptowährungen interessieren, ist ein Indiz für deren längerfristigen Aufschwung. Doch zunächst einmal scheinen sich die Warnrufe derer zu bestätigen, die Kryptowährungen vor allem als hochriskant einstufen, da ihr Wert von der Nachfrage abhänge und Bitcoins keine Zinsen bringen. Zudem wird als Nachteil angesehen, dass sie keiner Finanzaufsicht unterliegen.

Die Bitcoin-Aussichten

Bitcoins sind eine endliche Ressource und daher grundsätzlich ein knappes Gut. Auf dem Papier wurde Bitcoin auf etwa 21 Millionen Stück festgelegt. Diese maximale Geldmenge ist fix und kann im Gegensatz zu herkömmlichem Geld, das der Kontrolle der Zentralbanken unterliegt, nicht nachgedruckt werden. Andere knappe Güter wie Gold kommen in größeren Mengen vor als Bitcoin. Daher verfügt hier der Markt über relativ wenig Liquidität. Dies wiederum sorgt für Kursschwankungen. Wenn einzelne Staaten beginnen würden, den Bitcoin zu regulieren oder zu verbieten, könnte auch der Tauschkurs in Bezug auf die üblichen Währungen einbrechen. So bleibt nur festzuhalten, dass du selbst die Vor- und Nachteile für dich abwägen musst.