Die IOTA-Stiftung hat erklärt, dass sie noch in diesem Jahr die neue Wallet Firefly auf den Markt gebracht werden soll. Firefly kommt hierbei mit Updates wie eine Einführung von Profilen, einer optimierten Netzwerkleistung und wiederverwendbaren Adressen daher. Der technische Leiter der Stiftung, Varley, machte diese Ankündigung in einem Blogbeitrag deutlich.

Die Desktop-Variante von Firefly ist zurzeit in einem Stadium der Entwicklung zu finden, wobei die erste Version noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Für die kommenden Wochen wird nun nach Übersetzern und Testern für die Wallet gesucht.

Firefly wird diese Wallet für IOTA 1.5 werden, welche als Chrysalis Upgrade bekannt wurde. Zudem wurde berichtetet, dass das Upgrade zu Beginn des nächsten Jahres durchgeführt wird. Firefly wird das System Trinity ersetzen. Dies ist eine Wallet, welche die Hacker im Februar verwendet haben, um insgesamt 2 Millionen Dollar zu stehlen.

Es gab jedoch Beschwerden von IOTA-Benutzern über den nicht autorisierten Bankgeschäften aus den Wallets und daraufhin stoppte die Stiftung dies, um noch weitere Angriffe zu verhindern. Der verantwortliche Koordinator ist hierbei die wichtigste Komponente in dem Netzwerk von IOTA, der alle Transaktionen kontrolliert

Zu der Optimierung von Firefly gegenüber dem Vorgänger gehört die Einführung von Konten und Profilen. Vor allem die Profile ermöglichen es, dass verschiedene Personen, welche die Wallets auf demselben Gerät verwenden, auf die Wallet anderer Person zuzugreifen können. Die Konten gestatten es den Benutzern, die Gelder zu trennen, indem sie zum Beispiel ein Haupt-, ein Ausgabenkonto sowie ein sogenanntes Ledger Nano-Konto verwenden.

Firefly wird außerdem die Sicherheit des Geldes der Nutzer erhöhen. Zum Beispiel wird der PIN des Anwenders die Wallet eröffnen, ohne hierbei den Seed entschlüsseln zu können, sodass die Nutzer die Guthaben in jedem Fall prüfen können. Für die Entwickler wird Firefly mit der Stronghold als Bibliothek zu einer Lagerung und Handhabung von Seeds geliefert.

Wie Pagi erklärte, akzeptiert das verwendete Gerät IOTA-Bezahlungen für den Strom. Mit der Wallet von IOTA kann ein Anwender einfach die Zahlungen vornehmen, weil das Gerät eine Nahfeldkommunikation sicher unterstützt. Ein Anwender kann zudem einen QR-Code einscannen, um Zahlungen auszuführen.

Sobald das Gerät die jeweilige Transaktion empfangen hat, schaltet es sich an und beginnt mit der Aufladung. Das Gerät zum Aufladen ist die neueste Version von Pagi, einem Start-up, welches ein Ökosystem aufgebaut hat, welches es jedem Gerät getattet, Zahlungen zu erhalten.